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Eine eigene Web-Seite

Über Sinn und Unsinn von Webseiten
Über fehlende Altersgruppen im Netz
Welche Themen für m/eine Webseite
Resümee/ oder was man nur braucht


Über Sinn und Unsinn von
Webseiten und ihren "Verwandten"

Wenn es auch heute in vielen Altersgruppen immer mehr zum Standard wurde eine eigene Webseite zu haben, so sollte man deren Werbewirkung nicht überschätzen. Letztlich handelt es sich nur um eine Art erweiterte Visitenkarte, ein weltweites, bebildertes Telefonbuch, oder Lexikon. Nach wie vor bleiben aber die wirklichen persönlichen Kontakte und Beziehungen das Wesentliche im Berufsleben, und das um so mehr, wenn Sie in handwerklichen, künstlerischen oder sozialen Bereichen tätig sind.

Obwohl Gästebücher, eigene Internet-Foren und Blogs (Web-Logs) als Mittel um auf sich aufmerksam zu machen oder als zusätzliche Werbung angepriesen werden, bewähren sie sich in der Praxis nur unter besonderen Bedingungen. In den meisten Fällen dienen sie nur den Internetanbietern dazu den Online-Zeitkonsum weiter zu steigern und Werbung einzuschmuggeln. Fachlich handelt es sich meist um ziemlich nichtssagende "Unterhaltung", Schleichwerbung oder Kommentare zu Informationen die man sowieso schon kennt. Dazu werden ständig neue Anwendungen erfunden, die entweder kurz darauf wieder von der Bildfläche verschwunden sind, oder durch die Masse dilletantischer Selbstdarstellungen ermüden (You-Toube oder Face-Book).

Obendrein verursachen banale und eitle Forumsbeiträge oft nur Ärger darüber, seine Zeit sinnlos mit Leuten verschwendet zu haben, die sich lediglich gerne "gedruckt" sehen, oder nur ihren Senf dazu schmieren wollen. Ebenso hinterlassen leere Gästebücher einen denkbar schlechten Eindruck. Qualität, Kommunikation und Vertrauen lassen sich eben nicht rein virtuell erzeugen.

In diesem Sinn sollten Sie auch davon absehen auf Kunden-Anfragen die so "beliebten" automatisierten Antworten zu verschicken. Im Allgemeinen verärgert das interessierte Kunden nur - besonders bei "überfreundlicher" Automaten-Bedankung, auf die dann nie eine wirkliche Auskunft erfolgt. Schauen Sie dagegen besser regelmässig Ihre E-Mailpost durch, und antworten Sie persönlich und schnell. Sicher das kostet Zeit, aber nur so lässt sich Vertrauen in Ihre reale Person herstellen.

Solange Inhalt und Angebot Ihrer Webseiten nicht "pervers" sondern mehr oder weniger "normal" bzw. "objektiv" sind, werden Sie keine Schwierigkeiten haben von Suchmaschinen gefunden zu werden. Das kann sich rasch ändern, sobald man politische oder weltanschauliche Themen anschneidet, oder in einen lukrativen Markt einbricht. In solchen Fällen könnten Sie sich schnell mit einer Meinungsmaffia, Berufslobby oder einem Marktführer konfrontiert sehen, der Ihre Auffindbarkeit im Netz erschwert, wenn nicht gar verhindert. Wenn Sie auf Pressefreiheit Wert legen, sollten Sie daher prinzipiell eher mit kleineren, bzw. unbekannteren Suchmaschinen arbeiten, wie Yahoo, MSN, mit exalead, Metager oder Metager2.

Über Fehlende Altersgruppen im Netz
Auffallend ist, dass die Altersgruppen der heute 60-80 jährigen (etwa die Jahrgänge von 1930-50) nur sehr schwach oder gar nicht im Netz vertreten sind. Diese Altersgruppen sind von der raschen Entwicklung der Mikroelektronik/ Informatik förmlich überrollt worden. Einerseits standen sie während dieser Zeit voll im Berufsleben und hatten gar keine Zeit sich damit zu beschäftigen, andererseits waren sie aber auch zu stolz sich ihre Unkenntnis einzugestehen. Die notwendige Beschäftigung damit wurde an jüngere Untergebene oder die eigenen Kinder delegiert, oft sogar als unnütze Spielerei abgetan.

Inhalte statt Formen
Kam dazu, dass der Computer vordergründig wie eine Schreibmaschine mit Bildschirm wirkt und tatsächlich gewisse Tippkenntnisse erfordert. Gerade Leute in höheren Positionen hatten zum Tippen ja eine Sekretärin, die sogar als Statussymbol, als Beweis für die gelungene Karriere galt. Selber tippen war unwürdig, kam einem Prestigeverlust gleich. So kam es, dass sehr viele Sekretäre/innen - Leute die gut tippen und "gerne schreiben" - in einem gewissen Übermass das Internet zu bevölkern begannen, sich z.B. in Foren äusserten, Beiträge schrieben bzw. kopierten und vorallem Angelesenes wiedergaben. Auch die spielerische Neugier der Jugendlichen hatte sich im Netz breit gemacht, was zeitweise ziemlich pubertäre Auswirkungen erzeugt/e.

Dadurch kamen zwar neue Gruppen in der Gesellschaft zu Wort, die es vorher schwer hatte sich öffentlich zu äussern. Dagegen fehlten im neuen Medium die Äusserungen derer, welche die Gesellschaft leitete(te)n und Perspektiven entwickeln fast vollkommen. In einem gewissen Sinn hatte sich in der Informatik die Informationsaufbereitung bzw. Technik an sich verselbständigt, und war in eine ihr nicht zustehende Machtposition aufgerückt. In Computerprogrammen oder im Internet werden ja keine Gedanken, kein Sinn entwickelt, sondern es wird ja nur bereits Bekanntes aufbereitet bzw. weitergegeben. Die "Kreativität" äusserte sich lediglich in der formalen Aufbereitung des Stoffes, aber nicht im Stoff selbst.

Man kann das damit vergleichen, dass der gleiche Sinn - ohne sich dabei besonders zu ändern - in einer Unzahl von Sprachen wiedergegeben werden kann. Oder, dass der selbe Inhalt - ohne viel von seiner Qualität zu verlieren - in einer Unzahl von Gefässen Platz finden kann. In der heutigen Informations- und Massengesellschaft wird zunehmend Quantität mit Qualität gleichgesetzt, bzw. verwechselt. Daher auch die Fehleinschätzungen an der Börse. Oder dass man von Firmenphilosophien spricht, wo es sich doch nur um Verkaufsstrategien handelt, also um die Art der Produktverteilung - nicht um den Sinn des Produktes an sich bzw. seine häufige Sinnlosigkeit.

Hinderliche Konkurrenzspiele
Die absurde Überschätzung des Internets an der Börse, die sich daraus ergebenden Pleiten, sind vor allem darauf zurückzuführen, dass die Erfahrung der Älteren im Netz fehlte, bei ihrer gleichzeitiger Hilflosigeit es einschätzen zu können. Die Hilflosigkeit der Ältern führte auf der anderen Seite zu einer überzogenen Selbstüberschätzung der Jüngeren.

Bis heute hat sich aus dieser Periode eine Art Konkurrenz und gegenseitiger Informationsverweigerung erhalten, mit der die eigene Fortschrittlichkeit, bzw. Überlegenheit dokumentiert wird. Auch ein Wahn alles selber können zu müssen und damit Unabhängigkeit zu beweisen, fällt im Informatikbereich auf. Es ist also das Gegenteil dessen entstanden, was der Sinn des Internets ursprünglich sein sollte, nämlich ein komplexer und rascher Informationsaustausch der allen zugute kommt.

Dagegen machte sich eine allgemeine Tendenz breit die paar Handgriffe, die man kannte ja nicht weiter zugeben, oder nicht hinzuhören/ hinzuschauen wenn einer ein paar Handgriffe mehr kann. Im Grunde handelt es sich nämlich nur um Handgriffe bei einer Maschine und nicht um Sinngebungen. Informatik und Internet sind formaler und nicht inhaltlich-sinngebender Natur.

Sinnvolle freie Meinungsäusserung
Gerade diese oben angesprochene Generation der heute 60-80 jährigen hätte gesellschaftlich eine Pflicht sinnvolle Inhalte ins Netz zu stellen. Ihre Lebenserfahrung allgemein oder die Erfahrungen welche sie während ihres Berufes gemacht haben, jetzt anderen zugänglich zu machen.

Leuten die heute in Rente sind (gehen), hätten auch die Chance sich endlich frei ausdrücken zu können ohne Einbussen bei ihrer Karriere, oder finanzieller Art befürchten zu müssen. Ein geistiges Potential das noch gar nicht ausgeschöpft wurde, ja nicht einmal in Angriff genommen. Kommt noch dazu, dass die Menschen heute länger leben, und dabei gesünder und geistig wacher zu bleiben.


Welche Themen für m/eine Webseite
Für freie Berufe, Vereine und Gesellschaften jeder Art ist eine Selbstdarstellung bzw. Dokumentation der Tätigkeit oder des Angebotes sinnvoll. Bei Firmen ist die Firmengeschichte, Gründung und Entwicklung eines Betriebes angebracht. Naheliegend ist im Alter bzw. der Rente der Rückblick auf seine bisherige Tätigkeit bzw. das eigene Leben - seine Familie, seine Ahnen. Auch die eigene Ausbildung, zum Beispiel eine interessante Doktorarbeit kann ein Thema sein. Solche Arbeiten verschwinden ja meist im Dunkel der Archive, wo sich kaum mehre jemand dafür interessiert.

Das hat alles gar nichts mit Eitelkeit zu tun, sondern versteht sich als Weitergabe seiner Erfahrungen an kommende Generationen, an seine Enkel und Urenkel. Schneller als man denkt verfällt die eigene Existenz ins Vergessen, und die Nachfahren haben Mühe herauszubekommen wer denn ihre Ahnen waren, was sie dachten und machten. So ist die Webseite auch als geschichtliches Dokument zu verstehen. Wenn es nicht von der eigenen Familie (den Nachfahren) über den Tod hinaus öffentlich zugänglich erhalten wird, so kann man darauf spezialisierte Unternehmen damit beauftragen. Zum ersten Mal in der menschlichen Geschichte wäre eine persönliche Chronik der Menschheit möglich.

Resümee/ oder was man nur braucht
Solange Sie in freien Berufen tätig sind, oder im Falle rein privater Interessen, brauchen Sie lediglich eine kleine, aber gut und übersichtlich gestaltete, sowie einfach zu wartende Webseite. Die Adresse sollte gut zu merken sein, und auf ihrem Briefpapier, auf der Visitenkarte und in den Printmedien immer erwähnt werden. Eine zusätzliche Werbung in entsprechenden Fachzeitschriften bleibt nach wie vor sinnvoll. Indem Sie dort auf Ihre Webseite verweisen, ersparen Sie sich eine grosse und teure Anzeige.

Wenn Sie im Versandhandel oder Reisesektor tätig sind, genügen die hier gezeigten, einfach zu wartenden Webseiten aber nicht mehr. Entsprechende Firmen unterhalten eine eigene Abteilung, die mit den sich ständig/ täglich/ stündlich ändernden Verhältnissen voll beschäftigt ist.

Mit Gästebüchern, Internet-Foren, Face book, You tube - und was Ihnen sonst noch alles aufgeschwatzt wird oder als letzter Schrei gilt - verlieren Sie nur Zeit oder ärgern sich. Bei diesen ständig neuerfundenen "Anwendungen" handelt es sich lediglich um formale Varianten und nicht um neue Inhalte. Den selben Inhalt kann man ja in unzählige Formen verpacken. Dagegen sollten Sie immer Ihr Angebot und Verweise auf andere Webseiten aktualisieren bzw. überprüfen. Sehen Sie regelmässig Ihre E-Mail-Post an und antworten Sie auf ernstzunehmende Zuschriften relativ schnell. Verwenden Sie keine automatischen Antworten.

Es brauchte relativ lange und das Überwinden einer Hemmschwelle bis man einen Brief wegwarf, dagegen ist eine E-Mail schnell vergessen, in Sekunden gelöscht oder verschwindet im Dunkel Ihres Speichers. Wundern Sie sich also nicht, wenn Sie keine E-Mails mehr bekommen, wenn Sie deren Empfang nicht bestätigen, wenn Sie nie antworten, oder nie selbst andere anschreiben. Die Schnelligkeit, Vergänglichkeit und Virtualität dieses neuen Mediums erfordern gegenteilig eine besondere Nachhaltigkeit von Ihnen - wenn Sie daraus Sinn und Nutzen ziehen wollen.

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forestle
Umweltschutz orientierte Suchmaschine
Metager
... eliminiert soweit möglich die oben dargestellten Fallen
Metager2
... Suchen ohne Müll

exalead
... zeigt ein kleines Bild der gefundenen Seite,
und sucht im Web oder nur hier auf 1001xy.com
                                  www.1001xy.com                        

Seiten-Ende


Über Such-Kriterien und Besucherzahlen
oder Netz-Hintergründe mit einigen Tipps dazu


Marktführende Suchmaschinen
Themen-bezogene, und regionale Suchmaschinen
Verknüpfte, bzw. kombinierte Suchmaschinen
Stichwort -Markierung im Zwischenspeicher
Mangelnde Objektivität/ Auffindbarkeit bei kritischen Beiträgen
Aufstieg gegen Bezahlung
Durch Häufigkeit der Stichworte nach oben
Durch Bekannheit und häufige Verlinkung nach oben
Durch Anpassung, bzw. geistiges Kriechertum nach oben
Informations-Verzerrung durch massenhafte Verlinkung
Irreführende Schlüsse, oder Geschäfte aufgrund hoher Besucherzahlen
Gästebücher und Foren als Werbung
Nachteile durch Konkurrenz der Suchmaschinen untereinander
Das Ausnutzen menschlicher Eitelkeiten

Suchmaschinen arbeiten nach bestimmten, aber unterschiedlichen Kriterien - was auch zu unterschiedlichen Ergebnissen führt, bzw. bei manchen Maschinen zu mangelnder Objektivität, ja man kann sogar auf einer Art Index landen. Nach einer 2005 durchgeführten Studie sind beim Vergleich von 3 Suchmaschinen nur 2,6% der Ergebnisse gleich. Die Aufnahme ins Suchregister ist im Allgemeinen kostenlos.

Wenn man nun endlich seine Webseite hat, möchte man natürlich auch schnell und leicht von den Suchmaschinen gefunden werden. Das dauert aber meist eine Weile, je nach Suchmaschine sogar bis zu 3 Monate. Und bei den Marktführern bringt es meistens nichts, wenn man sich selbst anmeldet, da man dort von Automaten aufgespürt wird - falls man seine Seite einmal im Netz hat. Bei Themen-bezogenen und regionalen Suchmaschinen muss man sich dagegen oft selbst anmelden, und erscheint dann auch ziemlich bald bei einer Suche. Je nach Aufnahmebedingungen kann es aber auch aus den verschiedensten Gründen passieren, dass man nicht in die Suchliste übernommen wird. Wollen Sie mehr über freien Wissenszugang und die Macht der Suchmaschinen erfahren, dann klicken Sie hier: SuMa-eV.

Jeder hätte es nun gerne, dass er schon bei Eingabe seines Namens, oder seines Produktes oben auf der Liste erscheint. Das Suchinteresse nimmt nämlich bei den meisten Leuten schon nach den ersten Ergebnissen rapide ab. Nun heissen aber z.B. viele Leute Franz Maier, und es ist daher gut noch ein Stichwort wie den Wohnort, den Beruf, oder ein wichtiges Schlüsselwort/ Produkt-Angebot aus der Webseite mit einzugeben. Dann sollte man eigentlich wie in einem (digitalen) Telefonbuch auch sofort am Schirm erscheinen. Ähnliches gilt für die Produktsuche. Das ist bei MSN oder Yahoo auch meist der Fall, bei Google schon weniger, und bei kleinen regionalen Suchmaschinen hängt es sehr von deren speziellen Bedingungen ab.

Unterschiediche Ergebnisse entstehen manchmal bereits, wenn man bei Namen den Vornamen voran- oder nachstellt. Obwohl früher prinzipiell nur mit Kleinbuchstaben eingegeben wurde, ist das heute nicht mehr durchgehend der Fall. Man sollte es also bei fehlenden Ergebnissen, dem Wort entsprechend, auch mit einem grossen Anfangsbuchstaben versuchen. Prinzipiell sollte man immer mit mehreren Suchmaschinen, und deren verschiedenen Einstellungen arbeiten. So kann z.B. der Unterschied schon gross sein, wenn man mit "deutschen" Seiten, oder Seiten "aus" Deutschland arbeitet, noch mehr verändert sich, wenn man eine andere Sprachversion - englisch, bzw. international - verwendet.

Marktführende Suchmaschinen
Ausser den 3 Marktführern Google (85%), MSN (4,5%), und Yahoo (3,5%) gibt es natürlich noch jede Menge anderer Suchmaschinen. Die Gründe dafür sind nicht nur kommerzieller Art (weil damit auf Werbeeinnahmen gehofft wird), sondern haben auch den Sinn einen freien Wissenszugang zu erhalten, und Wissens-Monopole, bzw. -Manipulation (z.B. durch Google) zu verhindern. Nicht immer handelt es sich bei Alternativen um wirklich eigenständige Suchmaschinen, oft ist nur der Name anders, zur eigentlichen Suche wurde aber eine etwas veränderte Variante eines Marktführers gemietet:
mozbot verwendet z.B Google, hat aber Besonderheiten indem z.B. angezeigt wird wie oft der entsprechende Begriff in letzter Zeit auf Mozbot schon gesucht wurde. Amazon (a9) verwendet z.B. Windows-Live, das aber nur eine MSN-Variante von Microsoft ist - einziger Unterschied zu MSN ist, dass auf den gefundenen Webseiten gleich weiter gesucht werden kann.    
Themen-bezogene, und regionale Suchmaschinen
Natürlich hängt die Wirksamkeit einer Suchmaschine auch von ihrem Bekanntheitsgrad ab - und der ist im Vergleich zum "alles beherrschenden" Google meist recht schlecht. Themen-bezogene Suchmaschinen nehmen oft eine versteckte Auswahl vor, oder die Auswahl hängt gegenteilig von einem Automaten ab, der das Netz ziemlich "wahllos" nach den betreffenden Themen durchforstet, oder aber die Suchmaschinen lassen sich für die Eintragung bezahlen. Letzteres sollte man nicht unterstützen, weil es meist hinausgeworfenes Geld wird. Manche Themenbezogenen Suchmaschinen sind auch ausgesprochen hinterhältig, und treiben einen Informations-Missbrauch indem sie die Adresse nur in ihren internen Index aufnehmen. Gibt man dann seinen Namen in eine übliche Suchmaschine ein, wird wohl auf diese Themenbezogene Suchmaschine verwiesen, man selbst wird aber nicht erwähnt, sondern nur eine bevorzugte Klientel - sprich die Konkurrenz. Bei Eingabe in die entsprechende Suchmaschine selbst taucht man natürlich nicht auf (siehe auch unter Absahner).
Im Fall ideologisch orientierter Suchmaschinen landet man logischerweise sehr schnell auf deren Index, wenn man nicht ins gleiche Horn bläst. Aber das passiert nicht nur bei thematischen Suchmaschinen, es kann auch in versteckter Weise bei den Marktführern vorkommen.

Es gibt auch regionale Suchmaschinen, in die man sich meist kosten- und problemlos mit sofortiger Wirkung eintragen kann. Und das sollte man tun, auch wenn am Anfang nur wenige Eintragungen bestehen, weil es trotzdem das Auffinden der eigenen Webseite auch bei den Marktführern erleichtert. Hier eine regionale Suchmaschine für Bremen, die aber noch nicht viele Eintragungen aufweist bremen-regional / Eintrags-Seite. Wirksam und solide sind die digitalen Branchenbücher der Post, weil man hier nicht damit konfrontiert wird, dass die Suchmaschine wegen Unrentabilität plötzlich im digitalen Nichts verschwindet. Allerdings ist die Eintragung oft etwas umständlich und zeit-verzögert, da die Angaben überprüft werden: goyellow.de / Eintrags-Seite.
   
Verknüpfte, bzw. kombinierte Suchmaschinen
Solche Suchmaschinen arbeiten mit mehreren anderen Suchmaschinen, und sortieren bzw. verknüpfen deren Ergebnisse miteinander, und scheiden Doppeltes und Überflüssiges aus. Auch Verweise auf das gesuchte Stichwort von anderen Seiten aus werden aufgelistet, dadurch bekommt man einen guten Überblick, auf welchen fremden Webseiten man erwähnt wird. Diese Maschinen sind im Vergleich zu den Marktführern wenig bekannt, aber wissenschaftlich sehr brauchbar, weil sie vorallem sachlich orientiert sind. Natürlich können auch sie nur das finden, was ihre "Diener" bereits gefunden haben. Gute deutsche Suchmaschinen dieser Art - die aber auch auf globalem Niveau arbeiten - sind Metager2 und Metager.    
Stichwort-Markierung im Zwischenspeicher
Bei den Ergebnissen mancher Suchmaschinen gibt es die Möglichkeit sofort eine bereits von der Maschine zwischen-gespeicherte Seite (Cache) zu laden. Das hat den Vorteil dass man auf diesen zwischengespeicherten Kopien direkt auf die eingegebenen Stichworte geführt wird die farblich markiert sind. Sonst landet man nämlich am Anfang einer umfangreichen Webseite, auf der die gesuchten Stichworte oft erst mühsam gesucht werden müssen, was auf einer grossen Seite recht zeitaufwendig werden kann. Allerdings ist zusätzlich zu empfehlen, die Seite auch neu (also nicht nur per Cache/ Zwischenspeicherung) zu laden, da zwischen-gespeicherte Seiten oft ziemlich veraltet sein können. Die farbliche Markierung der Suchbegriffe geht dann aber beim Neuladen verloren. Welche Suchmaschine man bevorzugt, ist eine recht persönliche Angelegenheit, nur glaube man nicht, dass der Marktführer Google (85%) die besten Ergebnisse brächte.
   
Mangelnde Objektivität bei kritischen Beiträgen/ Web-Index
Die Ergebnisse bei Suchmaschinen können erheblich voneinander abweichen, wenn es sich um kritische Beiträge handelt, wenn diese z.B. der Auftragslobby der Suchmaschine, vorallem kommerziell, schaden könnten. Nach meinen bisherigen Erfahrungen scheint Google am meisten durch Interessensgruppen beeinflussbar, ja arbeitet sogar ziemlich "offen" auf dieser Basis.
Aufstieg gegen Bezahlung
Nun müssen die Suchmaschinen ja auch von etwas leben, daher stellen sie jemanden für ein bestimmtes Stichwort gegen Bezahlung an den Kopf der Seite, oder ermöglichen dort einen Werbespot, z.B. für das Stichwort "Elektronikzubehör". Dann kann es passieren, dass alle möglichen Leute vor einem auf der Seite erscheinen, nur weil sie auch in dieser Branche tätig sind, aber für das Stichwort bezahlt haben. Bei der Rangordung werden oft auch umfangreiche Webseiten, auf die aber wenig verlinkt wird, nach hinten gedrängt, um die bezahlten nach vorne zu bringen. Es gibt die verschiedensten Môglichkeiten Suchergebnisse zu manipulieren - was aber von aussen gesehen meist nur schwer nachweisbar ist.

Absahner lassen sich oft für eine gut besuchte Webseite, oder einen viel gesuchten Begriff an den Seitenkopfstellen stellen, und versuchen so die Suchenden auf die eigene Seite ab/ umzulenken. Erleichtert wird so etwas, wenn man selbst auf diese Firma (z.B. infolge Branchenähnlichkeit) durch einen Link hingewiesen hat, ohne der Suchmaschine zu verbieten diese Links zu verwenden. Die Firma selbst vemeidet es natürlich Sie, d.h. den gesuchten Begriff auf den eigenen Webseiten zu verwenden.
Ein solches Verhalten hemmt logischerweise die Verlinkungs-Bereitschaft untereinender, erschwert die Auffindbarkeit. und wirkt nicht im Sinn einer umfassenden Wissensverknüpfung - was ja einmal der eigentliche Sinn des Internets war. Im Gegenteil führen heute zunehmende Kommerzialisierung und Konkurrenzgeist immer mehr dazu, dass nicht mehr auf andere, in verwandten oder auf gleichem Gebiet arbeitende hingewiesen/ verlinkt wird. Über die Informations-Verarbeitung im Netz wird einem auch sehr schnell klar, dass Informations-Zurückhaltung, -Verheimlichung, -Hemmung und -Manipulation mindestens ebenso wichtige Faktoren unserer sogenannten Informations-Gesellschaft sind, wie der freie Informations-Zugang (im Sinne von kein Licht ohne Schatten). In letzter Zeit ist die Auffindbarkeit im Netz sogar wieder zurückgegangen. Aus diesem Grund verlangt manche kostenlose, Themenbezogene Suchmaschine zumindest eine reziproke Verlinkung, d.h. bei Aufnahme in deren Suchindex, ist man dazu verpflichtet einen Link auf diese Suchmaschine in den eigenen Webseiten unterzubringen.    
Durch Häufigkeit der Stichworte nach oben
Eine andere Methode bei Suchmaschinen ist es, Adressen nach der Häufigkeit der entsprechenden Stichworte im Netz aufzulisten. Dann kann es vorkommen, dass Sie mit ihrem Eigennamen "Hans Tischler/ Berlin" erst 4 Seiten später auftauchen, nur weil die Kombination von "Tischler, Hans und Berlin" in allen möglichen Zusammensetzungen und Bedeutungen, auf vielen Webseiten wesentlich öfter auftaucht als bei Ihnen, und sich obendrein noch ein paar Bezahler vorgedrängt haben. Dagegen würde es am besten helfen sämtliche Variationen für seinen Namen "reservieren" zu lassen/ zu kaufen. Das kann schnell in Wahn ausarten: so lies z.B. eine bekannte Schauspielerin für ihre gerade geborene Tochter über 300 mögliche Namensvarianten reservieren/ bzw. kaufte sie auf.    
Durch Bekannheit und häufige Verlinkung nach oben
Man kann annehmen, dass ein Produkt das-, oder jemand der ständig erwähnt wird, und worauf in vielen Webseiten durch einen Link hingewiesen wird, bekannt oder wichtig ist. Daher ordnen manche Suchmaschinen die Ergebnisse danach. Wenn Sie also m Netz unbekannt sind (niemand auf Sie verlinkt hat), kommen sie in solchen Suchmaschinen am sichersten durch Bezahlung nach oben. Sollten Sie also z.B. Angela Merkel heissen, nützt es ihnen dann in einer solchen Suchmaschine wenig, dass Sie als Besonderheit in Buxdehude wohnen, sie landen trotzdem irgendwo abgeschlagen weit hinter der Bundeskanzlerin, weil aus diese sicher am meisten verlinkt wurde.    
Bedeutungs/- Informations-Verzerrung durch massenhafte Verlinkung
Wenn Sie im Netz "bedeutend" -, also dort möglichst oft namentlich erwähnt werden wollen, sollten Sie am besten Kunstmaler werden. Da in letzter Zeit bei allen Ausstellungen/ Galerien die Namen der ausgestellten Künstler im Netz veröffentlicht werden, brauchen lediglich zwei bis drei Bilder zu malen, diese aber in möglichst vielen Kollektiv-Ausstellungen präsentieren. Oft müssen Sie dazu nicht einmal vor Ort sein, Sie können das Ganze auch per Post erledigen (daher kleine Bilder bevorzugen). Am effektivsten ist es, wenn Sie pro Ausstellung nur ein Bild zeigen, und möglichst viele Ausstellungen gleichzeitig beliefern. Damit können Sie auf 15 und mehr Ausstellungen im Jahr kommen. Will sagen, Sie sammeln dann pro Jahr 15 "bedeutende" Erwähnungen in den Suchmaschinen, was ihrer Auffindbarkeit fördert und Sie in der Rangornung nach vorne bringt (d.h. Quantität geht vor Qualität).

Eine nur virtuell erzeugte mediale Bedeutung, oder eine mediale Informations-Verzerrung, wie sie vorher für Kunstmaler "karikiert" wurde - ist letztlich auch die tiefste Ursache des so schnellen E-Commerce-Zusammenbruchs bereits im Jahr 2001. Es ist gefährlich sich alleine auf Medien- und Netz-Informationen zu verlassen, denen fehlt nämlich häufig die "Erdung", bzw. der Wirklichkeitsbezug. Dazu trug noch die Hilflosigkeit der älteren Generation bei, die von der Computerentwicklung vollkommen überrollt wurde, sich das aber weder eingestand, noch versuchte sich kundig zu machen - was dann zu einer Kette von Fehleinschätzungen führte. Üble Beispiele einer Hysterie, die rein durch Medien erzeugt wurde, waren z.B. der Karikaturenstreit, oder die Panik vor der Vogelgrippe. Natürlich gehören hier her auch ständige vorschnelle Meldungen (sozusagen in Echtzeit) über das An- und Absteigen von Arbeitslosigkeit und ähnlichem .    
Durch Anpassung, bzw. geistiges Kriechertum nach oben
Um häufiger im Netzt aufzuscheinen, kann man sich (und seine Berufsgruppe) bedeutender machen, indem man sich z.B. in der Gruppe ständig gegenseitig erwähnt, nach dem Motto: Erwähnst du mich, erwähn' ich dich. Oder aber im Konkurrenzfall, und wenn man bei anderen kräftig abgekupfert hat, diese natürlich unerwähnt lässt. Das führt daher oft zu einem versteckten Kriechertum im Netz, indem z.B. andere nicht mehr kritisiert werden, da man sonst im Gegenzug von ihnen totgeschwiegen wird. Das Abschreiben/-kopieren im Netz, oder besser gesagt der hemmungslose geistige Diebstahl im Netz, führt auch dazu, dass manche Leute lieber gar nichts mehr im Netz veröffentlichen.    
Irreführende Schlüsse, oder Geschäfte aufgrund hoher Besucherzahlen ?
Wenn Ihre Seiten oft besucht werden, muss das noch lange kein Zeichen für den konkreten Erfolg ihres Geschäftes sein. Was zählt, ist wieviele Anfragen Sie per E-Mail/ oder wieviel Telefonate Sie bekommen, und wieviele Aufträge oder Verkäufe sich daraus ergeben. Es gibt eine Menge Leute, die einfach nur um sich zu beschäftigen durch's Netz surfen. Oder noch schlimmer sozusagen zur Verdauungs-Anregung, wie man früher Lesestoff am Klo bereit hielt. Aber Leute welche zeitweise sehr hohe Besucherzahlen haben - z.B. mit einer Fussball-Webseite zur Weltmeisterschaft - können manchmal sogar gut verdienen, indem sie auf ihren Seiten Werbung/ Links zu anderen Seiten verkaufen (Bannerwerbung).

Die Erkenntnis was Werbung wirklich bewirkt, und wie oft sie vollkommen im Leeren verpufft, ist sehr ernüchternd. Bei Werbung in Zeitschriften hat man ja keine Ahnung wieviele Leute die Werbung auch lesen - sicher weniger als die Höhe der Zeitungsauflage ist. Das Internet bietet dagegen eine akribische Möglichkeit zu überprüfen wieviel Leute sich für ein Produkt "interessierten" - zumindest weiss man wieviele die Informationen "angelesen"/ angeklickt haben (und irgend jemand liest es ja immer). Dass es schon 2001 zu einem so überraschenden Zusammenbruch des Internet-"Geschäftes" kam, hat eine Menge mit diesen irreführenden, virtuellen Zählungen zu tun. Deswegen weil jemand einmal etwas gesehen hat, muss er sich noch längst nicht dafür interessiert haben, geschweigedenn es kaufen wollen. Bleiben Sie nüchtern, es reicht wenn Sie eine kleine Webseite haben, und verfolgen Sie sonst ihr Geschäft wie schon vor der alles revolutionierenden Internet-Ära.    
Gästebücher und Foren als Werbung
Gästebücher
werden meistens nach sehr kurzer Zeit nicht mehr besucht, und sind daher als Werbung ziemlich ungeeignet. Foren dienen vorallem Selbsthilfe-Gruppen, und diese sind meist allergisch gegenüber (Fach-)Leuten, die Werbung machen, bzw. ihre Fachkenntnisse gegen Bezahlung anbieten. In diesen Gruppen herrscht oft eine versteckte Absahner-Mentalität für "Schnäppchen"-Ratschläge, oder die Gruppen sind ein Sammelbecken für Kontaktsuchende und Wichtigtuer. Es ist für Laien ziemlich schwierig festzustellen, welche Beiträge fachlich wirklich fundiert sind. Wer ein Forum selbst leiten möchte, schafft sich vorallem Arbeit an. Am besten eignen sich Foren noch um Adressen für bestimmte Themen oder Produkte zu erfahren. Sonst haben sie vorallem Unterhaltungswert, und bringen geschäftlich nur in besonders geschickt arrangierten Fällen etwas.
Nachteile durch Konkurrenz der Suchmaschinen untereinander
Zwischen den Suchmaschinen tobt ein extremer Machtkampf, bei dem letztlich die Objektivität auf der Strecke bleibt. Um mehr Macht und Kontrolle über die Suchenden, oder die Information auszuüben, bieten die Suchmaschinen "kostenlos" ihre eigene (markengebundene) Eingabemaske an, mit der man eine Suche von der eigenen Seite aus starten kann. Und das Besondere: Man kann damit auch speziell nur in den eigenen Webseiten suchen lassen - was aber nur bei grossen Webseiten sinnvoll ist. In solchen Fällen wird es nicht nur für die Suchfirma, sondern auch für die Konkurrenz sehr leicht, festzustellen wer bei wem suchen lässt. Und dieses Klientel wird dann entweder weiter gebunden (bevorzugt behandelt) oder im Konkurrenzfall "bestraft". Damit werden die Suchmaschinen immer konsum-orientierter, statt objektiver.
Das Ausnutzen menschlicher Eitelkeiten
Der Erfolg von Google basiert vor allem auf der geschickten Kombination und Ausnutzung von Konkurrenz und Eitelkeit, sowie der Fähigkeit sich für Scheinerfolge bezahlen zu lassen. So kann es vorkommen, dass infolge eines kindischen Gerangels um den 1.Platz, die Ergebnisse am Kopf der ersten Seite ständig wechseln - und das nicht nur bei Google. Lassen Sie sich nicht davon verführen. Dass Sie an 1.Stelle stehen, oder viele Besucher auf Ihren Seiten haben, oder oft erwähnt werden, sind meist rein virtuelle Erfolge, die im allgemeinen wenig Auswirkung auf Ihre tatsächliche Geschäfts-Praxis haben (daher auch die ständigen Pleiten im E-Commerce). Das wichtigste bleibt die Qualität ihrer Arbeit, oder Ihrer Produkte, sowie ihre realen Kontakte.
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